Schuldenbilanz und Flüchtlinge

Die Stiftung Marktwirtschaft, Berlin, ist für meine Aufklärungsarbeit ein hilfreicher Gesprächspartner. Sie erhält keine staatlichen Mittel und ist unabhängig von Parteien und Interessengruppen. Sie versteht sich als ein Think-Tank, der zukunftsfähige Lösungsvorschläge für die drängenden wirtschaftspolitischen Fragen in unserer Gesellschaft entwickelt. Sie setzt sich für eine Renaissance des ordnungspolitischen Denkens in Deutschland und Europa ein. Da die aktuelle Politik aus meiner Sicht den notwendigen Entscheidungen zur Zukunftsfähigkeit immer wieder aus dem Weg geht, ist es gut, dass es die Stiftung Marktwirtschaft gibt.

Prof. Michael Eilfort, Vorstand der Stiftung, hat sich in seinem lesenswerten Brief vom 15.9.1015 zur aktuellen Lage geäußert:

Brief Prof. Michael Eilfort (PDF-Datei)

Er hat in seinem Brief auch auf die aktuelle Nachhaltigkeitslücke aufmerksam gemacht, die in dem Update 2015 der Generationenbilanz für Deutschland ausgewiesen wird. Danach beträgt die deutsche Gesamtverschuldung 238% des Bruttoinlandsprodukts (Summe aus den im Haushalt sichtbaren Schulden und den schon versprochenen künftigen Leistungen der Politik). Das entspricht der Summe von 6,7 Billionen Euro. Jeder heute lebende Bürger müsste bis zum Lebensende einen zusätzlichen Beitrag von 310 Euro pro Monat an den Staat abführen.

Hierzu Prof. Eilfort:

„Selbst bei dauerhaft so guten wirtschaftlichen und fiskalischen Rahmenbedingungen wie derzeit wird das Niveau der Steuer- und Beitragseinnahmen nicht ausreichen, die versprochenen Leistungen zu finanzieren.“

Dazu meine Anmerkung:

„Die Politik setzt unsere Zukunft aufs Spiel“.
Siegfried Hildebrandt

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