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Ein Plädoyer für die Zukunftsfähigkeit

Die Zukunftsfähigkeit ist gefährdet

• Die Staatsverschuldung der Euro-Länder schränkt die Handlungsfähigkeit der Politik ein.
• Die öffentlichen Bildungsausgaben in Deutschland liegen unter dem Durchschnitt der OECD-Länder.
• Deutschland hat einen gewaltigen Investitionsstau bei der Verkehrsinfrastruktur.
• Die Energiewende enthält gefährliche Umsetzungsrisiken.
• Die nicht vorhandene Generationengerechtigkeit gefährdet die Stabilität der Gesellschaft

Es reicht – Die Politik setzt unsere Zukunft aufs Spiel

Das Handeln der Politik ist von taktischen Überlegungen im Hinblick auf Wahltermine bestimmt. Die Entscheidungen zur Rettung der Zukunftsfähigkeit werden wider besseres Wissen in die Zukunft verschoben.

Unsere Forderungen

1. Die Europäische Zentralbank beerdigt durch den Ankauf von Staatsanleihen von mehr als 1.000 Mrd. Euro die Prinzipien der Währungsunion. Gedrucktes Geld erzeugt kein dauerhaftes Wachstum. Die Sparer und die Steuerzahler werden hierfür viel zahlen müssen. Die Bundesregierung muss dafür sorgen, dass Deutschland bei solchen Entscheidungen nicht überstimmt werden kann.

2. Der Euro-Raum braucht ein neues Krisenmanagement, das eine Überforderung einzelner Länder verhindert. Die Bundesregierung muss hierzu ein Konzept erarbeiten, dass von allen Mitgliedsländern verbindlich anerkannt werden muss. Solidarität darf im Interesse eines starken Europas keine Einbahnstraße sein.

3. Die deutsche Politik muss einen schmerzhaften Strategiewechsel vollziehen. Zurück zum Erfolgsmodell der Sozialen Marktwirtschaft. Das Gebot der Generationengerechtigkeit muss eingehalten werden.

Düsseldorf, den 18.7.2015

Siegfried Hildebrandt

Liste der Mitzeichner:

01. Bernd Hübbers, Düsseldorf
02. Herbert Haas, Neuss
03. Max Pohl, Düsseldorf
04. Jasmin Buck, Moers
05. Dr. Hartmut Grebe, Berlin
06. Rolf Babon, Solingen
07. Werner Patzelt, Gernsbach
08. Karl Schöneberg, Düsseldorf
09. Christiane Wilde, Düsseldorf
10. Norbert Stingl, Schorndorf
11. Rainer Oswalt, Frankfurt
12. Volker Stache, Wiehl
13. Gerd Nerlich, Meerbusch
14. Rolf Waldeck, Borken
15. Joachim Dörr, Gernsbach
16. Klaus Schwedersky, Baden-Baden
17. Uwe Marquardt, Düsseldorf
18. Antonio Parisi, Baden-Baden
19. Dirk Sauerborn, Erkelenz/Düsseldorf
20. Ernst Fahlbusch, Göttingen
21. Klaus-Peter Schulz, Düsseldorf
22. Sandra Seilz, Oberhausen
23. Klaus Kowalski, Wülfrath
24. Udo Kowalski, Wuppertal
25. Axel Grünebaum, Sundern
26. Heiner Cloesges, Viersen
27. Ingrid Rupp Düsseldorf
28. Dr. M. Kraemer, Baden-Baden
29. Norbert Höfer, Löbau
30. Ilka Kowalski, Wülfrath
31. Albrecht Uhlig, Waldheim
32.Bernhard Rengers, Neuss
33. Georg Grebe, Groß-Umstadt
34. Hartmut Leger, Bottrop
35. Bernhard Henneberg, Neuss
36. Wolfgang Lörks, Ratingen
37. Dr. Alfred Schröcker, Wunstorf
38. Horst Rachinger, Stein
39. Herbert Alles, Düsseldorf
40. Dr. Henning Roß, Berlin

Plädoyer (PDF)