Staatsverschuldung Deutschland

Die Staatsverschuldung in Deutschland ist den letzten Jahrzehnten kontinuierlich gestiegen. Die Kreditfinanzierung von Investitionen richtig. Die Finanzierung von Konsumausgaben durch Schulden aber ist auf Dauer verantwortungslos und gefährdet die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft.

Die Staatsverschuldung gibt es nicht zum Nulltarif. Die öffentlichen Schuldverschreibungen müssen verzinst werden. Ständig steigende Zinsausgaben belasten die gegenwärtigen und die künftigen Haushalte und gefährden die Handlungsfähigkeit des Staates. Die Staatsverschuldung betrifft daher alle Bürgerinnen und Bürger und die künftigen Generationen.

Wenn die Politik die Fahrt in die Verschuldung fortsetzt, wird es wirklich gefährlich. Bereits im März 2007 hat der Sachverständigenrat folgendes ausgeführt:

„Bei sehr hohen und weiter zunehmenden Schuldenstandsquoten ist zu befürchten, dass letztlich die erforderlichen Steuererhöhungen ebenso wenig möglich sind wie eine weitere staatliche Kreditaufnahme. Dann besteht die Gefahr, dass sich der Staat seinen Verpflichtungen durch Entwertung der Staatsschuld entzieht.“

Expertise des Sachverständigenrats „Staatsverschuldung wirksam begrenzen“

Die nachhaltige Haushaltskonsolidierung und die Schaffung von Freiräumen für die notwendigen Zukunftsinvestitionen stellen die Politik vor bisher nicht da gewesene Herausforderungen.  Die Politik muss aufhören, sich durch den Genuss des süßen Stoffs der Verschuldung von Ihrer Verpflichtung zu befreien, nachhaltige Entscheidungen zu treffen.  Die hiermit verbundenen Verteilungskonflikte dürfen nicht weiter durch Aussitzen in Richtung der kommenden Generationen verschoben werden.

Mehr Informationen finden Sie hier:

Ein Gedanke zu „Staatsverschuldung Deutschland

  1. Susen, Josef

    Sehr guter Vortrag bei den Jonges am Dienstag.
    Würde aber ein Gegenstück mit einer positiv Liste begrüßen.

    Danke.

    MfG

    Josef Susen

    0211-357202

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